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    <description>antikapitalistisch, praktisch - gut.</description>
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    <title>navez - see jah on navez.mirrorz.com</title>
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    <title>Welche Art Staat hat es verdient zu existieren?</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/205620/</link>
    <description>von Tanya Reinhart&lt;br /&gt;
Yediot Aharonot / ZNet 21.04.2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Israels politischem Sturm um den Plan ?Losl&amp;ouml;sung von Gaza? sch&amp;auml;lt sich nur eine wirklich aussagekr&amp;auml;ftige Tatsache heraus: Scharon erhielt Bushs Zustimmung, seinen Mauer-Plan in der Westbank weiter umzusetzen. Was den Gazastreifen betrifft, sieht der Losl&amp;ouml;sungsplan &amp;#8211; so wie am Freitag, den 16. April, in israelischen Zeitungen ver&amp;ouml;ffentlicht - vor, die israelische Okkupation des Gazastreifens innerhalb der n&amp;auml;chsten anderthalb Jahre f&amp;uuml;r beendet zu erkl&amp;auml;ren. In jeder anderen Hinsicht bleibt die Situation so, wie sie ist. Die Pal&amp;auml;stinenser werden von allen Seiten eingesperrt sein, ohne Verbindung zur Welt &amp;#8211; au&amp;szlig;er via Israel. Zudem wird Israel f&amp;uuml;r sich das Recht in Anspruch nehmen, innerhalb des Gazastreifens milit&amp;auml;risch vorzugehen (1). Da der Gazastreifen dann allerdings nicht l&amp;auml;nger als okkupiertes Territorium definiert ist, unterliegt Israel nicht mehr der 4. Genfer Konvention. Im publizierten Plan steht unter Klausel F, Abschnitt 1, ?der Schritt zur Losl&amp;ouml;sung wird die Anspr&amp;uuml;che an Israel hinsichtlich seiner Verantwortung f&amp;uuml;r die Pal&amp;auml;stinenser im Gazastreifen beseitigen?. Anders ausgedr&amp;uuml;ckt hei&amp;szlig;t das, die israelischen Taten, die heute noch als Versto&amp;szlig; gegen internationales Recht gelten, werden dann legal sein: Formal gesehen d&amp;uuml;rfte es dann vermutlich legal sein, Menschen auszuhungern und jeden zu t&amp;ouml;ten, den Israel festlegt &amp;#8211; sei es ein steinewerfendes Kind oder der Nachfolger eines spirituellen F&amp;uuml;hrers, der selbst einen Monat zuvor exekutiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erkl&amp;auml;rt der Plan-Text, dass Israel die (j&amp;uuml;dischen) Siedlungen und Armeeposten im Streifen r&amp;auml;umen wird. Es bleibt jedoch unklar, wie man das erreichen will, da gleichzeitig die erkl&amp;auml;rte Intention besteht, den Streifen unter voller israelischer ?Sicherheitskontrolle? zu behalten. Schlie&amp;szlig;lich wurde die isolierte (j&amp;uuml;dische) Siedlung Netzarim (auch die andern) genau aus dem Grund gegr&amp;uuml;ndet, den Gazastreifen in separierte Teile zu spalten und so eine Kontrolle von innen zu erm&amp;ouml;glichen. Wer will, soll ruhig glauben, Scharon werde Netzarim irgendwann aufl&amp;ouml;sen. Inzwischen investiert Israel in dessen weiterer Befestigung. In den Fernsehnachrichten auf Channel 1 kam am 15. April ein Interview mit einem sehr entspannt wirkenden Netzarim-Siedler. ?Wenn der Verteidigungsminister gerade jetzt einen neuen Sicherheitszaun f&amp;uuml;r uns baut?, sagte er, ?dann hat sicher niemand die Absicht, uns zu evakuieren?. Scharon und Netanjahu jedenfalls haben sich auf die Position verst&amp;auml;ndigt - und diese wurde auch beim Kabinettstreffen am 18. April best&amp;auml;tigt -, keine Siedlung im Gazastreifen zu evakuieren, solange die Westbank-Mauer noch nicht fertiggestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zur Westbank. Auf der Ebene der Erkl&amp;auml;rungen sucht man im Bush-Scharon-&amp;Uuml;bereinkommen vergebens nach Neuem. Bereits in den Pl&amp;auml;nen von Clinton bzw. Beilin/Abu Mazen war klar, Israel wird nicht anbieten, exakt zu den Grenzlinien von 1967 zur&amp;uuml;ckzukehren &amp;#8211; ebensowenig wie es die volle Umsetzung des R&amp;uuml;ckkehrrechts anbieten wird. Aber schlie&amp;szlig;lich waren das Verhandlungspl&amp;auml;ne &amp;#8211; Vorschl&amp;auml;ge, die auf die Zustimmung des pal&amp;auml;stinensischen Volks warteten. Jetzt hingegen werden die Pal&amp;auml;stinenser erst gar nicht gefragt. Jetzt legen Israel und die USA vor Ort Fakten fest. Israel markiert das gew&amp;uuml;nschte Land und baut entlang dieser Route eine Mauer. Der Clinton-Plan hatte vorgesehen, 5-7% des Westbank-Landes, pal&amp;auml;stinensisches Territorium, durch Israel annektieren zu lassen. Als die jetzige Route des Plans durch die erste Regierung Scharon erstmalig abgesegnet wurde, protestierte der damalige Au&amp;szlig;enminister Schimon Peres, der Plan raube den Pal&amp;auml;stinensern 22% ihres Landes. Seither wurde jener Teilabschnitt der Mauer, der sich bereits im Bau befindet, noch wesentlich weiter auf pal&amp;auml;stinensisches Gebiet ausgedehnt. Laut eines Berichts der UN vom November 2003 hat dieser Teilabschnitt schon jetzt &amp;#8211; und dabei ist die Region um Jerusalem noch nicht ber&amp;uuml;cksichtigt -, 14,5% des pal&amp;auml;stinensischen Landes verschlungen. Entlang dieser Route l&amp;auml;sst Israel zehntausende B&amp;auml;ume entwurzeln, es enteignet pal&amp;auml;stinensische Bauern ihres Landes und dr&amp;auml;ngt sie in kleine Enklaven, die zwischen Z&amp;auml;unen und Mauern liegen. In der Endphase wird sie die Mauer von allen Seiten umgeben &amp;#8211; siehe Gazastreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 hat der israelische Philosoph Yesayahu Leibovitz vorhergesagt, in den okkupierten Gebieten w&amp;uuml;rden einst ?Konzentrationslager errichtet werden von den israelischen Herrschern... Israel w&amp;uuml;rde dann ein Staat sein, der es nicht verdient hat zu existieren, und es wird sich nicht lohnen, ihn zu erhalten?. In Bezug auf den eingez&amp;auml;unten Gazastreifen &amp;#8211; wie weit sind wir da von Leibovitz Prophezeiung entfernt? In der Westbank ist die Situation noch etwas anders. Hier findet entlang der Mauer-Route momentan ein innergesellschaftlicher Kampf der Israelis statt &amp;#8211; ein Kampf zwischen selbstproklamierten ?Landbefreiern?, die, ganz gleich, wieviel Land sie schon haben, immer noch mehr wollen und jenen, die in einem Staat leben wollen, der es verdient hat zu existieren. Entlang dieser Route sieht man Israelis, die, Seite an Seite mit Pal&amp;auml;stinensern, ihre K&amp;ouml;rper den Bulldozern und der israelischen Armee entgegenstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Hebr&amp;auml;ischen von Netta Van Vliet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Der ver&amp;ouml;ffentlichte Plan kann nachgelesen werden unter: &lt;a href=&quot;http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=416024&amp;amp;contrassID=1&amp;amp;subContrassID=1&amp;amp;sbSubContrassID00&amp;amp;listSrc=Y&quot;&gt;http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=416024&amp;amp;contrassID=1&amp;amp;subContrassID=1&amp;amp;sbSubContrassID00&amp;amp;listSrc=Y&lt;/a&gt; (links auf ?Disengagement plan? klicken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Klauseln des Plans, auf die sich die Zusammenfassung hier beruft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III: Sicherheitsrealit&amp;auml;t nach der Evakuierung 1. Israel wird zu Lande die &amp;auml;u&amp;szlig;ere Umfassung beaufsichtigen und bewachen, es wird die exklusive Kontrolle &amp;uuml;ber den Gazaer Luftraum behalten und seine milit&amp;auml;rischen Aktivit&amp;auml;ten im Meeresgebiet des Gazastreifens fortsetzen. (...) 3. Israel reserviert f&amp;uuml;r sich das grundlegende Recht auf Selbstverteidigung, inklusive pr&amp;auml;ventiver Schritte und gewaltsamer Reaktionen auf Bedrohungen, die aus dem Gazastreifen hervorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Das Grenzgebiet zwischen dem Gazastreifen und &amp;Auml;gypten (?Philadelphi Route?). In der ersten Stufe wird Israel seine Milit&amp;auml;rpr&amp;auml;senz entlang der Grenzlinie zwischen dem Gazastreifen und &amp;Auml;gypten (?Philadephi Route?) aufrechterhalten. Diese Pr&amp;auml;senz stellt ein essentielles Sicherheitsbed&amp;uuml;rfnis dar, (und) mancherorts w&amp;auml;re m&amp;ouml;glich, dass eine physische Vergr&amp;ouml;&amp;szlig;erung des Gebiets, in dem die Milit&amp;auml;raktivit&amp;auml;ten durchgef&amp;uuml;hrt werden, notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XII. Der internationale ?Crossing Point?. 1. Die bestehenden Arrangements bleiben weiterhin in Kraft.</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-28T11:49:29Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/200105/">
    <title>Israelischer &quot;Atomspion&quot; Vanunu unter strengen Auflagen freigelassen</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/200105/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der als Atomspion verurteilte Mordechai Vanunu wird am Mittwoch unter strengen Auflagen nach 18 Jahren Haft freigelassen. Unter anderem darf er Israel nicht verlassen. Israel begr&amp;uuml;ndet die Einschr&amp;auml;nkungen mit der Sorge um die Staatssicherheit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://navez.mirrorz.com&quot;&gt;&lt;img width=&quot;296&quot; height=&quot;206&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/vanunu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vanunu habe Staatsgeheimnisse &amp;uuml;ber die Kernforschungsanlage Dimona verraten&lt;b&gt;, &quot;und er h&amp;uuml;tet noch Staatsgeheimnisse, von denen ein Teil nicht gel&amp;uuml;ftet wurde&quot;, &lt;/b&gt;erkl&amp;auml;rte das israelische Verteidigungsministerium in Jerusalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enth&amp;uuml;llung dieser Geheimnisse k&amp;ouml;nnte der Staatssicherheit schweren Schaden zuf&amp;uuml;gen. &lt;b&gt;Das Ministerium habe deshalb Schritte eingeleitet, damit der Atomexperte &quot;nicht ins Ausland reisen oder fl&amp;uuml;chten&quot; und keine heiklen Informationen weitergeben k&amp;ouml;nne.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vanunu m&amp;uuml;sse insbesondere vorab mitteilen, wo er wohnen werde und &amp;uuml;ber geplante Ortswechsel Rechenschaft ablegen, hiess es in der Erkl&amp;auml;rung. Er d&amp;uuml;rfe sich keinem Hafen n&amp;auml;hern und m&amp;uuml;sse etwaige Kontakte mit Ausl&amp;auml;ndern vorab genehmigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend das Reiseverbot zun&amp;auml;chst f&amp;uuml;r ein Jahr gelte, solle bereits nach einem halben Jahr &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden, ob die &amp;uuml;brigen Auflagen verl&amp;auml;ngert werden. Vanunus Bruder Meir hatte israelischen Medien bereits zuvor gesagt, der 50-J&amp;auml;hrige d&amp;uuml;rfe zudem kein Mobiltelefon benutzen und auch nicht im Internet surfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vanunu hatte von 1976 bis 1985 als Techniker im Nuklearforschungszentrum Dimona gearbeitet und der britischen Zeitung &quot;Sunday Times&quot; geheime Informationen preisgegeben. &lt;b&gt;Im September 1986 entf&amp;uuml;hrte ihn der israelische Geheimdienst Mossad &lt;/b&gt;in Rom und brachte ihn nach Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde er 1986 wegen &quot;Verrat&quot; und &quot;Spionage&quot; zu 18 Jahren Gef&amp;auml;ngnis verurteilt. &lt;b&gt;Obwohl kein internationaler Experte daran zweifelt, dass Israel Atomwaffen besitzt, macht das Land seit 40 Jahren aus seinen Nuklearkapazit&amp;auml;ten ein Geheimnis.&lt;/b&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/157621/">
    <title>&quot;the world according to america&quot;</title> 
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    <description>&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/america.gif&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;80&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://twoday.net/static/navez/images/america.gif&apos;,400,320);return false;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/america_small.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>state of terror</dc:subject>
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    <dc:date>2004-03-08T08:21:52Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/200188/">
    <title>Oberstes US-Gericht befasst sich mit Guant&amp;aacute;namo </title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/200188/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;306&quot; height=&quot;205&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/guantanamo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Washington. AFP/BaZ. Der Oberste Gerichtshof der USA hat sich am Dienstag mit dem Schicksal der fast 600 Gefangenen im US-Milit&amp;auml;rst&amp;uuml;tzpunkt Guant&amp;aacute;namo Bay auf Kuba befasst. In der Anh&amp;ouml;rung in Washington ging es um die Frage, ob die H&amp;auml;ftlinge das Recht haben, die US-Bundesgerichte anzurufen, um gegen ihre Festnahme und ihre Haftbedingungen zu protestieren. &lt;br /&gt;
Die US-Regierung verweigert den Gefangenen dieses Recht mit dem Argument, dass die Basis in Guant&amp;aacute;namo Bay nicht auf US-Territorium liege, sondern zu Kuba geh&amp;ouml;re. Kuba hatte das Terrain 1903 den USA als Dank f&amp;uuml;r die Unterst&amp;uuml;tzung im Krieg gegen die Spanier &amp;uuml;berlassen. Einer der Anw&amp;auml;lte von Guant&amp;aacute;namo-H&amp;auml;ftlingen, John Gibbons, bezeichnete die Argumentation der Regierung als &quot;v&amp;ouml;llig k&amp;uuml;nstlich&quot;. Sie wolle sich auf diese Weise eine &quot;rechtsfreie Zone&quot; schaffen, in der sie niemandem Rechenschaft schuldig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Guant&amp;aacute;namo-H&amp;auml;ftlinge werden seit mehr als zwei Jahren ohne Anklage und ohne Zugang zu Anw&amp;auml;lten festgehalten. Die US-Regierung bezichtigt sie, der afghanischen Taliban-Miliz oder dem El-Kaida-Netzwerk von Osama bin Laden anzugeh&amp;ouml;ren. Kl&amp;auml;ger sind zw&amp;ouml;lf Kuwaiter und zwei Australier sowie zwei mittlerweile freigelassene britische Staatsangeh&amp;ouml;rige. Die Verhandlungen vor dem Supreme Court sollen bis Ende Juni dauern.</description>
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    <dc:subject>state of terror</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-04-21T07:58:55Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/174515/">
    <title>berliner mauer vs. mauer in pal&amp;auml;stina: im blickpunkt.</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/174515/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://jerusalem.indymedia.org&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;166&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/relative_walls.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/apartheid_wall2phg.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;71&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://twoday.net/static/navez/images/apartheid_wall2phg.jpg&apos;,284,400);return false;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/navez/images/apartheid_wall2phg_small.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
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    <dc:date>2004-03-25T13:49:31Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/173109/">
    <title>es schmerzt..</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/173109/</link>
    <description>es schmerzt... &lt;br /&gt;
Olivenhaine brauchen so lange zum regenerieren....so schnell wird diese Wunde nicht heilen...und was machen des Bauern S&amp;ouml;hne... da ihr Vater keine Olivenhaine mehr hat um die Familie zu ern&amp;auml;hren... gehen sie an die Universit&amp;auml;t? na, leider ist die zerbomt.... nach Israel?? huch... da ist ja eine Mauer dazwischen... na, dann gucken sie mal wer ihnen in der Region helfen k&amp;ouml;nnte... ach ja... die Hamas... Schulen, Spit&amp;auml;ler, ganze Altersvorsorge... Gassenk&amp;uuml;che... und Brigaden.... f&amp;uuml;r Lebensunterhalt und Rettung in der Not steigt man doch sicher gern in den bewaffneten kampf gegen den Unterdr&amp;uuml;cker ein!..... &lt;br /&gt;
imagine how it continues... &lt;br /&gt;
Israelisches Eigentor!</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>nahost</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-24T11:10:57Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/165392/">
    <title>Nahost-Literaturtipps</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/165392/</link>
    <description>Alain Gresh: Israel &amp;#8211; Pal&amp;auml;stina &amp;#8222;Hintergr&amp;uuml;nde zu einem unendlichen Konflikt&amp;#8220; (ISBN: 3-85869-245-x)&lt;br /&gt;
Raid Sabbah: Der Tod ist ein Geschenk &amp;#8222;Die Geschichte eines Selbstmordattent&amp;auml;ters&amp;#8220; (ISBN: 3-426-27297-0)&lt;br /&gt;
Dietmar Herz &amp;amp; Julia Steets: Pal&amp;auml;stina &amp;#8222;Gaza und Westbank, Geschichte, Politik, Kultur&amp;#8220; (ISBN: 3-406-47559-0)&lt;br /&gt;
Noam Chomsky: Offene Wunde Nahost: &amp;#8222;Israel, die Pal&amp;auml;stinenser und die US-Politik&amp;#8220; (ISBN: 3-203-76014-2)</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>nahost</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-15T20:33:57Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/165387/">
    <title>Fact-Sheet Israel - Pal&amp;auml;stina</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/165387/</link>
    <description>Kurzfakten:&lt;br /&gt;
Israel: 22&apos;145 km2 (inkl. Ost-Jerusalem &amp;amp; Golanh&amp;ouml;hen), 6,7 Mio. Einwohner, BSP pro Kopf: 16&apos;750 USD, parlamentarische Demokratie seit 1948. Allg. Wehrpflicht f&amp;uuml;r j&amp;uuml;dische und drusische Bev&amp;ouml;lkerung (M&amp;auml;nner: 36 Monate, Frauen 24 Monate). Streitkr&amp;auml;fte: 161&apos;500 Mann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pal&amp;auml;stina: 6&apos;020 km2 (Westjordan inkl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen), 3,25 Mio. Einwohner, BSP pro Kopf: 1&apos;350 USD, Teilautonomie seit 1994. Keine Wehrpflicht, keine Streitkr&amp;auml;fte. Ca. 35&apos;000 Paramilit&amp;auml;rs.</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>nahost</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-15T20:31:57Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/165386/">
    <title>Wir alle lieben Nestle</title> 
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    <description>Nestl&amp;egrave;, oder besser gesagt After Eight, Buitoni, KitKat, LC1, Maggi, Nescaf&amp;eacute;, Nespresso, Nesquik, San Pellegrino, Smarties, Vittel, Friskies etc...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind sehr stolz, dass das weltgr&amp;ouml;sste Lebensmittelunternehmen aus der Schweiz kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Nestl&amp;eacute; letztes Jahr nur einen Gewinn in Milliardenh&amp;ouml;he erwirtschaftet hat, m&amp;ouml;chten wir alle Leserinnen und Leser auffordern, vermehrt Produkte aus dem Hause Nestl&amp;eacute;, zB. bei Coop, wo es eine besonders vielseitige Palette von Produkten gibt, zu kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegner sagen, dass in der Elfenbeink&amp;uuml;ste, wo der Grossteil der Weltkakaoernte angebaut wird, Sch&amp;auml;tzungen zufolge &amp;uuml;ber 20&apos;000 Kinder unter schlimmsten Bedingungen arbeiten m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
Das ist zwar Wahr. Wieso soll aber Nestl&amp;eacute; als Marktf&amp;uuml;hrer mit dem gr&amp;ouml;ssten Einfluss auf Arbeitsbedingungen und die Preise f&amp;uuml;r Rohstoffe, wie von den Radikalen gefordert, hier aktiv werden? Schliesslich leben wir im Kapitalismus &amp;#8211; Nur der St&amp;auml;rkste &amp;uuml;berlebt und den Jahresbeitrag, um ans WEF ins heimelige Davos zu kommen, muss schliesslich auch irgendwie bezahlt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sollte Nestle nicht Tierversuche f&amp;uuml;r Sch&amp;ouml;nheitsprodukte machen? Schliesslich ist das Sprichwort,  &amp;#8222;Wer Sch&amp;ouml;n sein will muss leiden&amp;#8220; veraltet. Heutzutage l&amp;auml;sst man Tiere leiden, um im Ausgang gut auszusehen. Ist ja klar. Kapitalismus und so. Kapiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Nestl&amp;eacute;, mach weiter so! Bewerbe auch weiterhin Babynahrung und Milchpulver in den Entwicklungsl&amp;auml;ndern. Schliesslich bist nicht Du Schuld, dass es dort kein geniessbares Trinkwasser gibt und so Babys an deiner Nahrung sterben.</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>antiglobal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-15T20:30:31Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/159017/">
    <title>Verfahren betr. Trennungsmauer am internationalen Gerichtshof hat begonnen</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/159017/</link>
    <description>&lt;b&gt;In Den Haag hat das Verfahren des Internationalen Gerichtshofes wegen der Trennungsmauer begonnen. Sharons Leute haben begriffen, dass sie keine Chance haben, dieses Verfahren zu gewinnen und entschieden sich deshalb, diese Gerichtssitzung zu boykottieren. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Es ist leichter, die Juden aus dem Ghetto herauszuholen, als das Ghetto aus der Juden!&amp;#8220; &amp;#8211; dieses gefl&amp;uuml;gelte Wort der fr&amp;uuml;hen Zionisten erh&amp;auml;lt heute eine neue Bedeutung. Israel trennt sich von der Welt und setzt sich selbst in ein Ghetto &amp;#8211; und nicht nur physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Den Haag hat das Verfahren des Internationalen Gerichtshofes wegen der Trennungsmauer begonnen. Sharons Leute haben begriffen, dass sie keine Chance haben, dieses Verfahren zu gewinnen und entschieden sich deshalb, diese Gerichtssitzung zu boykottieren. Statt ihren Fall vor dem Gerichtshof darzulegen, entschlossen sie sich, eine Stra&amp;szlig;enveranstaltung zu organisieren &amp;#8211; im Geist des klassischen israelischen Grundsatzes: &amp;#8222;Wenn dein Fall schwach ist, erhebe deine Stimme !&amp;#8220; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gerichtssaal wurden die rechtlichen Argumente vorgetragen. Die Vertreter Pal&amp;auml;stinas f&amp;uuml;hrten aus, dass die Mauer rechtswidrig ist, da sie mitten in der Westbank errichtet wurde. Wenn Israel Selbstmordattentate f&amp;uuml;rchtet, dann ist es &amp;#8211; nach ihnen &amp;#8211; berechtigt, eine solche Mauer auf seiner Grenze zu errichten, aber nicht im Herzen des besetzten Gebietes, wo es die pal&amp;auml;stinensische Bev&amp;ouml;lkerung in gef&amp;auml;ngnis&amp;auml;hnliche Enklaven sperrt. Niemand hat im Gerichtssaal diesem Argument widersprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drau&amp;szlig;en organisierten Sharons Leute ein farbenpr&amp;auml;chtiges Spektakel. Wie einen Gag f&amp;uuml;r die Medien brachten sie aus Israel einen ausgebombten Bus, zusammen mit den Experten, die die K&amp;ouml;rperteile auflasen. Dazu Dutzende von Familienmitgliedern von Opfern dieser Angriffe. Die Israelische Botschaft verteilte die Fotos von 900 Opfern, und j&amp;uuml;dische Studenten trugen sie wie in einer Prozession. Die Botschaft: Die Juden leiden; auch in Israel sind sie die Opfer von Pogromen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp&amp;auml;ter am Tag organisierten die Pal&amp;auml;stinenser ein Gegen-Spektakel. Dort wurden die 3000 pal&amp;auml;stinensischen Opfer der Intifada beklagt und das Leiden der pal&amp;auml;stinensischen Bev&amp;ouml;lkerung unter Besatzung. Den Einwohnern von Den Haag wurde eine Art Olympischer Wettbewerb der Opfer zugemutet. Die Medien der Welt widmeten diesem Spektakel einige Minuten und teilten diese gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig unter die beiden Parteien. F&amp;uuml;r sie waren jedoch die Verhandlungen im Gerichtssaal die Hauptsache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Israel wurde ein v&amp;ouml;llig anderes Bild dargestellt. In einem an die Sowjet-Union erinnernden Stil setzten sich die Medien ein wie ein Mann, der im Dienst der Gehirnw&amp;auml;sche steht. Alle Fernsehnetzwerke, alle Radiostationen, alle Printmedien &amp;#8211; ohne Ausnahme &amp;#8211; nahmen an dieser nationalen Anstrengung teil. Vom Morgen bis zum sp&amp;auml;ten Abend sandten alle Fernseh- und Radiostationen ohne Unterbrechung Berichte aus Den Haag und schufen so den Eindruck, dass die ganze Welt auf das israelische Stra&amp;szlig;enspektakel starrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerichtsverfahren selbst wurde als unwichtig hingestellt, eine armselige kleine Schau von Arabern und anderen Antisemiten. Die israelische Schau wurde zu einem die ganze Welt ersch&amp;uuml;tternden Ereignis verwandelt. Der ausgebombte Bus und die Opferfamilien erschienen dutzende Male auf dem Bildschirm aller israelischen Kan&amp;auml;le. Immer und immer wieder. Die Gegen-Demo wurde f&amp;uuml;r ein paar Sekunden gezeigt; genau so das Verfahren im Gerichtssaal. Nur um zu zeigen, wie liberal wir sind, durfte der pal&amp;auml;stinensische Vertreter auch ein paar S&amp;auml;tze sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Botschaft f&amp;uuml;r den israelischen Zuschauer und Zuh&amp;ouml;rer war eindeutig: dies war ein gro&amp;szlig;er israelischer Sieg. Der ganzen Welt wurde klar, dass wir in dieser Geschichte die Opfer und die Pal&amp;auml;stinenser die Terroristen sind; dass die Mauer n&amp;ouml;tig ist, um unser Leben zu retten, denn &amp;#8222;das Leben der Juden ist wichtiger als die Lebensqualit&amp;auml;t der Pal&amp;auml;stinenser&amp;#8220; &amp;#8211; ein Satz der zigmal w&amp;auml;hrend des Tages wiederholt wurde. Eine Phalanx von Offizieren, Sicherheitsbeamten, Reportern, Kommentatoren und Professoren redeten sich auf allen Stationen dusselig. Und alle sagten genau dasselbe: wir werden angegriffen, wir sind die Verfolgten, die Araber sind die M&amp;ouml;rder, wir verteidigen uns nur. Die Besatzung wurde &amp;uuml;berhaupt nicht erw&amp;auml;hnt. Warum sollte sie? Was hat dies denn damit zu tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend dieser Sendungen demonstrierten die israelischen Friedensgruppen vor der Residenz des Ministerpr&amp;auml;sidenten in Jerusalem gegen die Mauer. Der staatseigene Fernsehkanal 1 zeigte dies ganze vier Sekunden lang. W&amp;auml;hrend des ganzen Tages erlaubte kein einziges israelisches Medium irgendjemandem, ein Wort gegen die Mauer oder zu Gunsten des Internationalen Gerichthofes zu sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ziemlich erschreckend, weil es in einer Demokratie geschieht. Kein KGB oder keine Gestapo bedrohte das Leben der Journalisten, kein Gulag oder KZ erwartete die, die von der offiziellen Linie abwichen. Es wurde alles freiwillig getan &amp;#8211; aus innerer &amp;Uuml;berzeugung. &lt;br /&gt;
Es ist wahr, die freien Medien in den demokratischen USA benahmen sich am Anfang des Irakkrieges in &amp;auml;hnlicher Weise. Aber sie waren wenigstens nicht mit dem Syndrom &amp;#8222;Alle Welt ist gegen uns&amp;#8220; behaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen der ersten Gerichtssitzung erkl&amp;auml;rte der israelische Stellvertreter des Verteidigungsminister Zeev Boim in der Knesset, dass alle Muslime von Geburt an M&amp;ouml;rder seien, das liege in ihren Genen. Und ein pers&amp;ouml;nlicher Freund von Ariel Sharon enth&amp;uuml;llte im Fernsehen: &amp;#8222; Arik sagte mir, dass er tief besorgt sei &amp;uuml;ber den wachsenden christlichen Antisemitismus, z.B. im Film von Mel Ginson: Die Passion Christi. Und nun w&amp;uuml;rden gro&amp;szlig;e Teile der muslimischen Welt auch vom Antisemitismus infiziert werden.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Ghettomentalit&amp;auml;t. Wir schufen den Staat Israel, um eine normale Nation zu werden, &amp;#8222;ein Volk unter den V&amp;ouml;lkern&amp;#8220;. Die Ereignisse dieser Woche zeigen auf, dass uns dies nicht gelungen ist. Das Ghetto sitzt tief in uns &amp;#8211; und nicht nur physisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf gegen die Mauer hat viele Aspekte. Es ist nicht nur ein Kampf, um die Bewohner der Westbank von dem monstr&amp;ouml;sen Hindernis zu befreien, das ihr Leben zur H&amp;ouml;lle macht und das versucht, sie zum Weggehen zu veranlassen. Es ist nicht nur ein Kampf, um beide V&amp;ouml;lker dieses Landes aus einer Situation mit einer immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werdenden Gewaltspirale und des Blutvergie&amp;szlig;ens zu befreien; es ist auch ein Kampf, um das israelische Volk aus dem tief in seinem Herzen sitzenden Ghetto zu befreien.</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>nahost</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-09T12:59:20Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/157620/">
    <title>Rosa Luxemburg *05.03.1871</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/157620/</link>
    <description>Am 5. M&amp;auml;rz 1871 wurde Rosa Luxemburg als f&amp;uuml;nftes Kind des j&amp;uuml;dischen Holzf&amp;auml;llers Eliasz Luxenburg und dessen Frau Line (geb. L&amp;ouml;wenstein) geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Nationalismus der &amp;laquo;Polnischen Sozialistischen Partei&amp;raquo; (PPS) gr&amp;uuml;ndet sie 1893 zusammen mit Leo Jogiches und Julian Marchlewski (Pseudonym: Julius Karski) die Zeitschrift &amp;laquo;Sprawa Robotnicza&amp;raquo; (Arbeitersache). Rosa Luxemburg war der Auffassung, dass die Unabh&amp;auml;ngigkeit Polens nur durch eine Revolution in Deutschland, &amp;Ouml;sterreich und Russland m&amp;ouml;glich w&amp;auml;re. Wichtig sei der Kampf gegen den Kapitalismus an sich und nicht der f&amp;uuml;r die Unabh&amp;auml;ngigkeit Polens. Luxemburg leugnet das Selbstbestimmungsrecht der Nationen, ein Grund f&amp;uuml;r den sp&amp;auml;teren Streit mit Lenin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Karl Liebknecht gr&amp;uuml;ndete sie Ende 1915 (1.1.1916) die Gruppe &amp;laquo;Internationale&amp;raquo; bzw. den Spartakusbund, der zun&amp;auml;chst den &amp;laquo;Burgfrieden&amp;raquo; ablehnte und vehement bek&amp;auml;mpfte. Bereits am 28. Juni 1916 wurde sie daher zusammen mit Karl Liebknecht zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. W&amp;auml;hrend dieser Zeit schrieb sie mehrere Artikel, darunter auch &amp;laquo;Die Russische Revolution&amp;raquo;, in der sie auf die Gefahr einer Diktatur der Bolschewiki in Russland hinwies. Dennoch rief sie zu einer Diktatur nach bolschewistischem Vorbild auf. Als Agitatorin wurde Rosa Luxemburg bei schweren, b&amp;uuml;rgerkriegs&amp;auml;hnlichen Auseinandersetzungen zwischen der SPD-Reichsregierung unter Ebert und den &amp;laquo;Roten&amp;raquo;, ein Konglomerat aus USPD, Spartakus, Soldatenr&amp;auml;ten und Volksmarine-Soldaten, schliesslich am 15. Januar 1919 zusammen mit Karl Liebknecht von Freikorps-Soldaten in Berlin verhaftet und get&amp;ouml;tet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dialektik von Spontaneit&amp;auml;t und Organisation&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Moment ihres Denkens bildet die Dialektik von Spontaneit&amp;auml;t und Organisation. Spontaneit&amp;auml;t und Organisation sind nicht zwei von einander zu trennende oder gar getrennte Dinge, sondern zwei verschiedene Momente desselben Prozesses, die einander bedingen. Es ist der elementare, spontane Klassenkampf, der die theoretischen Einsichten produziert &amp;#8211; und durch diese auf eine h&amp;ouml;here Stufe gehoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Die Arbeiterklasse in allen L&amp;auml;ndern lernt erst im Verlaufe ihres Kampfes k&amp;auml;mpfen. (...) Die Sozialdemokratie (..), die nur die Vorhut des Proletariats ist, ein Teil der ganzen arbeitenden Masse, das Blut aus ihrem Blut und Fleisch von ihrem Fleische, die Sozialdemokratie sucht und findet die Wege und besonderen Losungen des Arbeiterkampfes lediglich im Masse der Entwicklung dieses Kampfes, wobei sie aus diesem Kampf allein die Hinweise f&amp;uuml;r den weiteren Weg sch&amp;ouml;pft.&amp;raquo; (In revolution&amp;auml;rer Stunde: Was weiter?, GW 1.2, S. 554)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spontaneit&amp;auml;t ist immer schon durch Organisation vermittelt, wie Organisation sich durch Spontaneit&amp;auml;t vermitteln muss. Nichts w&amp;auml;re falscher, als Rosa Luxemburg eines abstrakten &apos;Spontaneismus&apos; zu bezichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck der &amp;uuml;ber Europa hereinbrechenden Welle von Massenstreiks, besonders aber der russischen Revolution von 1905 entwickelt sie die Dialektik von Spontaneit&amp;auml;t und Organisation. Die Organisation gilt ihr nicht wie der sozialdemokratischen Orthodoxie der 2. Internationale als das Produkt der wissenschaftlich-theoretischen Einsicht in die historische Notwendigkeit, sondern als das des wirklichen Klassenkampfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Die Sozialdemokratie ist nichts anderes als die Verk&amp;ouml;rperung des vom Bewusstsein &amp;uuml;ber seine historischen Konsequenzen getragenen Klassenkampfes des modernen Proletariats. Ihr eigentlicher F&amp;uuml;hrer ist in Wirklichkeit die Masse selbst, und zwar dialektisch in ihrem Entwicklungsprozess aufgefasst. Je mehr sich die Sozialdemokratie entwickelt, w&amp;auml;chst, erstarkt, um so mehr nimmt die aufgekl&amp;auml;rte Arbeitermasse mit jedem Tage ihre Schicksale, die Leitung ihrer Gesamtbewegung, die Bestimmung ihrer Richtlinien in die eigene Hand. Und wie die Sozialdemokratie im ganzen nur die bewusste Vorhut der proletarischen Klassenbewegung ist, die nach den Worten des Kommunistischen Manifestes in jedem Einzelmoment des Kampfes die dauernden Interessen der Befreiung und jedem partiellen Gruppeninteresse der Arbeiterschaft gegen&amp;uuml;ber die Interessen der Gesamtbewegung vertritt, so sind innerhalb der Sozialdemokratie ihre F&amp;uuml;hrer um so m&amp;auml;chtiger, um so einflussreicher, je klarer und bewusster sie sich selbst nur zum Sprachrohr des Willens und Strebens der aufgekl&amp;auml;rten Massen, nur zu Tr&amp;auml;gern der objektiven Gesetze der Klassenbewegung machen.&amp;raquo; (Der politische F&amp;uuml;hrer der deutschen Arbeiterklasse, GW 2, S. 280)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Die moderne proletarische Klasse f&amp;uuml;hrt ihren Kampf nicht nach irgendeinem fertigen, in einem Buch, in einer Theorie niedergelegten Schema; der moderne Arbeiterkampf ist ein St&amp;uuml;ck in der Geschichte, ein St&amp;uuml;ck der Sozialentwicklung, und mitten in der Geschichte, mitten in der Entwicklung, mitten im Kampf lernen wir, wie wir k&amp;auml;mpfen m&amp;uuml;ssen. (...) Das ist ja gerade das Bewundernswerte, das ist ja gerade das Epochemachende dieses kolossalen Kulturwerks, das in der modernen Arbeiterbewegung liegt: dass zuerst die gewaltige Masse des arbeitenden Volkes selbst aus eigenem Bewusstsein, aus eigener &amp;Uuml;berzeugung und auch aus eigenem Verst&amp;auml;ndnis sich die Waffen zu ihrer eigenen Befreiung schmiedet.&amp;raquo; (Der politische Massenstreik und die Gewerkschaften, GW 2, S. 465)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kritik der Oktoberrevolution&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Oktoberrevolution in einem Artikel &amp;uuml;ber die russische Februarrevolution 1917 (Die Revolution in Russland, GW 4) beschreibt Luxemburg diese als eine Revolution des Proletariats, die liberale Bourgeoisie sei durch die proletarische Machtentfaltung an die Spitze der Bewegung gestossen worden. Aufgabe des russischen Proletariats sei es nun, den imperialistischen Krieg zu beenden, dazu aber m&amp;uuml;sse es gegen die eigene, imperialistische Bourgeoisie k&amp;auml;mpfen. Der imperialistische Weltkrieg habe Russland reif f&amp;uuml;r die sozialistische Revolution gemacht. Damit sei allerdings &amp;laquo;auch das deutsche Proletariat (...) vor eine Ehrenfrage und eine Schicksalsfrage gestellt.&amp;raquo; (Ebd., S. 245)&lt;br /&gt;
Ihre scharfe Kritik der Oktoberrevolution und der Bolschewiki mildert sie ab, indem sie die Fehler der Revolution und der Bolschewiki mit dem &amp;laquo;v&amp;ouml;llige(n) Versagen des internationalen Proletariats&amp;raquo; (Zur russischen Revolution, GW 4, S. 334) erkl&amp;auml;rt. Trotz aller Kritik bleibe es das Verdienst der Bolschewiki, die Revolution gewagt zu haben.&lt;br /&gt;
&amp;laquo;In diesem Aufreissen des sozialen Abgrunds im Schosse der b&amp;uuml;rgerlichen Gesellschaft, in dieser internationalen Vertiefung und Zuspitzung des Klassengegensatzes liegt das geschichtliche Verdienst des Bolschewismus, und in diesem Werk &amp;#8211; wie immer in grossen historischen Zusammenh&amp;auml;ngen &amp;#8211; verschwinden wesenlos alle besonderen Fehler und Irrt&amp;uuml;mer der Bolschewiki.&quot; ([Fragment &amp;uuml;ber Krieg, nationale Frage und Revolution], GW 4, S. 366)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oktoberrevolution wird es zur &amp;laquo;geschichtlichen Verantwortung&amp;raquo; der deutschen Arbeiter, nunmehr selbst die Revolution zu machen und somit den Krieg zu beenden. (Die geschichtliche Verantwortung, GW 4, S. 374) Als im November 1918 auch in Deutschland die Revolution ausbricht, agitiert Rosa Luxemburg sofort in Richtung soziale Revolution: &amp;laquo;Die Abschaffung der Kapitalsherrschaft, die Verwirklichung der sozialistischen Gesellschaftsordnung &amp;#8211; dies und nichts Geringeres ist das geschichtliche Thema der gegenw&amp;auml;rtigen Revolution. Ein gewaltiges Werk, das nicht im Handumdrehen durch ein paar Dekrete von oben herab vollbracht, das nur durch die eigene bewusste Aktion der Masse der Arbeitenden in Stadt und Land ins Leben gerufen, das nur durch h&amp;ouml;chste geistige Reife und unersch&amp;ouml;pflichen Idealismus der Volksmassen durch alle St&amp;uuml;rme gl&amp;uuml;cklich in den Hafen gebracht werden kann.&amp;raquo; (Der Anfang, GW 4, S. 397)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Revolution verlange, dass die Macht in die H&amp;auml;nde der Masse f&amp;auml;llt, in die H&amp;auml;nde der Arbeiter- und Soldatenr&amp;auml;te. Dies sei das Programm der Revolution. Es sei jedoch ein weiter Weg vom Soldaten &amp;#8211; vom &amp;laquo;Gendarmen der Reaktion&amp;raquo; &amp;#8211; zum revolution&amp;auml;ren Proletarier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Rolle der Partei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei, die Vorhut der Arbeiterklasse hat der Masse der Arbeitenden nur die Einsicht in die Notwendigkeit des Sozialismus und der sozialistischen Revolution voraus. Die inneren Widerspr&amp;uuml;che des Kapitalismus, der Antagonismus von Kapital und Arbeit werden immer wieder die Revolution auf die Tagesordnung setzen. Die Revolution aber wird die Massen schulen, wird aus ihnen Revolution&amp;auml;re machen:&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Die Geschichte ist die einzige wahre Lehrmeisterin, die Revolution ist die beste Schule des Proletariats. Sie werden daf&amp;uuml;r sorgen, dass die &apos;kleine Schar&apos; der Meistverleumdeten und -verfolgten Schritt um Schritt zu dem wird, wozu ihre Weltanschauung sie bestimmt: zur k&amp;auml;mpfenden und siegenden Masse des revolution&amp;auml;ren sozialistischen Proletariats.&amp;raquo; (Die Reichskonferenz des Spartakusbundes, GW 4, S. 478)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe der Partei ist es nur, die r&amp;uuml;ckst&amp;auml;ndigen Massen zur Selbst&amp;auml;ndigkeit zu erziehen, sie zu bef&amp;auml;higen selbst die Macht zu &amp;uuml;bernehmen. Es ist die Schulung des subjektiven Elements in der Revolution, d. h. des Bewusstseins der Arbeiterklasse &amp;uuml;ber ihre historische Mission, das die Partei vollbringen kann. Die Revolution selbst kann nur durch die Arbeiterklasse vollbracht werden. Eine Partei, die die Arbeiter bevormundet, sie &amp;laquo;vertritt&amp;raquo; &amp;#8211; etwa in Parlamenten &amp;#8211; und an ihrer Statt handelt, muss versumpfen und selbst zum Organ der Konterrevolution werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Glaube an die Revolution&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosa Luxemburgs letzte &amp;uuml;berlieferte Worte, niedergeschriebenen am Vorabend ihrer Ermordung, waren ganz ihrem Glauben an die Massen und an die Unvermeidlichkeit der Revolution verschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Die F&amp;uuml;hrung hat versagt. Aber die F&amp;uuml;hrung kann und muss von den Massen und aus den Massen heraus neugeschaffen werden. Die Massen sind das Entscheidende, sie sind der Fels, auf dem der Endsieg der Revolution errichtet wird. Die Massen waren auf der H&amp;ouml;he, sie haben diese &apos;Niederlage&apos; zu einem Glied jener historischen Niederlagen gestaltet, die der Stolz und die Kraft des internationalen Sozialismus sind. Und darum wird aus dieser &apos;Niederlage&apos; der k&amp;uuml;nftige Sieg erbl&amp;uuml;hen.&lt;br /&gt;
&apos;Ordnung herrscht in Berlin!&apos; Ihr stumpfen Schergen! Eure &apos;Ordnung&apos; ist auf Sand gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zitate&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Freiheit nur f&amp;uuml;r die Anh&amp;auml;nger der Regierung, nur f&amp;uuml;r Mitglieder einer Partei &amp;#8211; m&amp;ouml;gen sie noch so zahlreich sein &amp;#8211; ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der &apos;Gerechtigkeit&apos;, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen h&amp;auml;ngt und seine Wirkung versagt, wenn die &apos;Freiheit&apos; zum Privilegium wird.&amp;raquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;laquo;Marxismus ist eine revolution&amp;auml;re Weltanschauung, die stets nach neuen Erkenntnissen ringen muss, die nichts so verabscheut wie das Erstarren in einmal g&amp;uuml;ltigen Formen, die am besten im geistigen Waffengeklirr der Selbstkritik und im geschichtlichen Blitz und Donner ihre lebendige Kraft bewahrt.&amp;raquo;</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
    <dc:subject>kommi</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 navez</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-08T08:20:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/136148/">
    <title>Medienmitteilung zur Polizeirepression in Landquart, 24.01.2004</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/136148/</link>
    <description>&lt;b&gt;phase 1 verurteilt die Polizei&amp;uuml;bergriffe von Landquart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verzerrung der Ereignisse nach der Anti-WEF-Demonstration in Landquart durch einen grossen Teil der Medien bedarf der Richtigstellung. Nach Beendigung der bewilligten Demonstration in Chur standen zwei Z&amp;uuml;ge Richtung Z&amp;uuml;rich bereit. Der erste Zug f&amp;auml;hrt ab, der zweite Zug sollte 3 Minuten sp&amp;auml;ter folgen. Nur tat er das nicht. Die Repressionskr&amp;auml;fte wussten also schon vor Abfahrt des ersten Zuges, dass dieser in Landquart angehalten werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Halt des Zuges in Landquart war dieser innert k&amp;uuml;rzester Zeit von Polizeikr&amp;auml;ften aus &amp;Ouml;sterreich, Deutschland, Genf, der Waadt und der ganzen Deutschschweiz umstellt. Trotz gegenteiliger Information der Polizei gab es f&amp;uuml;r die von Chur kommenden ManifestantInnen kein Entrinnen aus dem Kessel. Dass in Sargans, der n&amp;auml;chsten Haltestelle nach Landquart, so gut wie keine Polizeikr&amp;auml;fte vorhanden waren, spricht auch f&amp;uuml;r sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizeikr&amp;auml;fte schn&amp;uuml;ren den Kessel immer enger. Dabei werden sie von Steine und Flaschen werfenden Nazi-Skins unterst&amp;uuml;tzt. Tr&amp;auml;nengas (das auch im Innern des Zuges eingesetzt wurde), Gummigeschosse, Pfefferspray, Blendschockgranaten, Mehrzweckst&amp;ouml;cke und Wasserwerfer werden ohne Notwendigkeit und in jeder Menge eingesetzt. Allgemeine Hysterie macht sich breit. Es gibt mehrere Verletzte und Leute mit epileptischen Anf&amp;auml;llen. Ein Armeeflutlicht verbreitet gegen den sp&amp;auml;teren Abend den Eindruck eines Kriegsgefangenenlagers. Insgesamt 1&apos;082 Leute &amp;#8211; alles potentielle Gewaltt&amp;auml;ter und sogenannte Chaoten &amp;#8211; werden genau und einzeln kontrolliert und fichiert, egal ob aus dem ?Schwarzen Block? oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Kontinuit&amp;auml;t der Repression, der Spaltung und der Perspektivlosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon immer haben die Kapitalvertreter den Machtapparat eingesetzt, sobald sie in Frage gestellt werden. Sie versuchen den Widerstand milit&amp;auml;risch und polizeilich zu bek&amp;auml;mpfen. Bewusst nehmen sie Schwerverletzte und Tote in Kauf und stellen sich so in eine Linie mit den M&amp;ouml;rdern der KPD-Gr&amp;uuml;nder Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Der Kessel von Landquart und die Vorkommnisse am Bahnhof Z&amp;uuml;rich zeigen die ausgezeichnete Kooperation der Polizeikr&amp;auml;fte mit Nazi-Skins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Seattle, Prag, G&amp;ouml;teborg, Nizza, Genua, Evian und Thessaloniki ist es den Herrschenden bestens gelungen, die b&amp;uuml;rgerliche Linke einzulullen. Die b&amp;uuml;rgerlichen Medien sind unisono dem Aufruf des Chefredaktors des Tagesanzeigers nachgekommen, den sogenannten Chaoten keine Medienpr&amp;auml;senz einzur&amp;auml;umen. Dass die b&amp;uuml;rgerlichen Medien nicht den Platz bieten, um fundierte Systemkritik zu &amp;auml;ussern, sollte allen klar sein. Ihre Berichterstattung um das WEF 2004 liest sich wie ein Abbild der Communiqu&amp;eacute;s der Polizeikr&amp;auml;fte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Augenzeugen best&amp;auml;tigen, dass der Bahnhof Landquart bereits vor Eintreffen des Zuges blockiert war. Die Polizei hatte bereits mit Gittern die Schienen unbefahrbar gemacht. Ob da das Ziehen der Notbremse (wer war es denn ... ) noch relevant war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verb&amp;uuml;rgerlichten Linken haben sich mit ihrer ?Gutmenschen-Strategie? ad absurdum gef&amp;uuml;hrt und entlarvt. Sich die H&amp;auml;nde zu reichen, auf die n&amp;ouml;tigen Reformen und Revolutionen zu warten, reicht nicht. Machten sie in den letzten Jahren auf die Verletzung b&amp;uuml;rgerlicher Grundrechte aufmerksam, haben sie dieses Jahr Partei f&amp;uuml;r das WEF und ihre Entourage ergriffen. ?Ich guter &amp;#8211; Du b&amp;ouml;ser Demonstrant!? Sie gehen der Logik derer, die Kriege f&amp;uuml;hren, auf den Leim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Ereignisse um Landquart Revue passieren l&amp;auml;sst, sieht ein, dass es der Polizei, dem WEF und den b&amp;uuml;rgerlichen Parteien nicht darum ging, die sogenannten Chaoten zu kontrollieren. Ihre Strategie zielt vielmehr darauf, die sogenannten Guten abzuschrecken und die Bewegung definitiv zu spalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Strategie l&amp;auml;sst B&amp;ouml;ses erahnen, haben doch l&amp;auml;ngst die V&amp;auml;ter des Neoliberalismus in ihren Schriften offen gelegt, dass demokratische Grundrechte nicht priorit&amp;auml;r sind, um den freien Markt zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagen wir uns also konsequent auf die Seite derer, die eine andere Welt nicht nur f&amp;uuml;r m&amp;ouml;glich halten, sondern diese auch zwingend erk&amp;auml;mpfen wollen. Nur wenn die Linke die Theorieverdrossenheit hinter sich l&amp;auml;sst und aus den K&amp;auml;mpfen der Vergangenheit lernt, wird sie aus ihrer Perspektivlosigkeit ausbrechen und eine Alternative zur b&amp;uuml;rgerlichen Diktatur formulieren k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzern, 29. Januar 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienmitteilung der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
phase 1&lt;br /&gt;
Postfach 4017&lt;br /&gt;
CH - 6002 Luzern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.phase1.net&lt;br /&gt;
mail@phase.net</description>
    <dc:creator>navez</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://navez.twoday.net/stories/154856/">
    <title>Mauer der Schande in Pal&amp;auml;stina: Widerstand w&amp;auml;chst!</title> 
    <link>http://navez.twoday.net/stories/154856/</link>
    <description>hier einige linx zum widerstand gegen die apartheids-mauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.indymedia.ch/de/2004/02/19325.shtml&quot;&gt;http://www.indymedia.ch/de/2004/02/19325.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.woz.ch/wozhomepage/nahost03/palaestina.htm&quot;&gt;http://www.woz.ch/wozhomepage/nahost03/palaestina.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/dossiers/2003/nahostfahrplan/2003.07.09-al-article8YJ91.html&quot;&gt;http://www.nzz.ch/dossiers/2003/nahostfahrplan/2003.07.09-al-article8YJ91.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.palsolidarity.org/pictures/flash/thewall.html&quot;&gt;http://www.palsolidarity.org/pictures/flash/thewall.html&lt;/a&gt;</description>
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